Di, 13. August 2019 / Bergrennen Rüttenen-Balmberg (VMCA Rennserie)

Di, 13. August 2019 / Bergrennen Rüttenen-Balmberg (VMCA Rennserie)

 

 

 

Andreas Herzig der König vom Balmberg gewinnt wie 2017

von Manfred Dysli

Der seit wenigen Monaten in Oberdorf SO wohnhafte Andreas Herzig gewann das 8,5 Km lange Bergrennen auf der früheren sieben Mal befahrenen Tour de Suisse Berg Zeitfahrerstrecke wie vor zwei Jahren Solo. Im Gegensatz zur Tour de Suisse befindet sich aus Verkehrstechnischen Gründen der Start des vom VMC Aarwangenen organisierten Rennen nicht bei der Kantonsschule in Solothurn, sondern beim Fussballplatz des FC Rüttenen im Galmiz. Für den früheren Bergläufer Andreas Herzig der in seiner Glanzzeit auch den Gempenlauf und 2012 den Tüfelsschlucht Berglauf in Hägendorf gewonnen hatte, war das Bergrennen mit dem Rennrad auf den Balmberg eine klare Sache. Distanzierte er doch seine ersten Verfolger Luca Widmer und den Niederbipper Tim Rey beide vom organisierenden VMC Aarwangen um 46 bzw. 58 Sekunden, während der Gewinner der Hobby 2 Kategorie, der frühere Chef der Sportredaktion des Oltner Tagblatt Michael Forster als starker vierter mit 1:09 Min. Rückstand auf den Sieger folgte."Bei meinem ersten Rennen in der diesjährigen Rennserie des VMC Aarwangen in dieser Saison startete ich eher verhalten. Dennoch war ich schon nach etwa 1,5 Km in Balm b.Günsberg allein an der Spitze, und konnte dannach mein Tempo durchziehen und meinen Sieg vom Jahr 2017 wiederholen. Da ich 2013 wegen einer Knieverletzung lange pausieren musste wechselte ich dann als Bergläufer, das Lager. Als Radrennfahrer bevorzuge ich vor allem Bergrennen." erzählte der 37 jährige Elektroingenieur der vor ein paar Jahren seinen Wohnort von Liestal nach Solothurn verlegt hat und seit diesem Mai in Oberdorf am Fuss des Weissenstein wohnhaft ist. Nicht am Start war diesmal beim siebten Balmbergrennen der Oltner Bergspezialist Niki Hug, der in dieser Saison u.a. das Rennen von Hägendorf auf den Allerheiligenberg und das jenige von Melchnau auf die Hochwacht gewonnen hatte. Schnellste Frau wurde in Abwesenheit der Oltnerin Doris Schweizer, die im Vorjahr mit 26: 25 Min. einen neuen Streckenrekord bei den Frauen aufgestellt hatte, die Neuenburgerin Sandra Stadelmann Hushi. Die Westschweizerin büsste in der Kat. B auf den Luzerner Schüler Florian Hochuel vom VC Pfaffnau-Roggliswil allerdings 2:19 Min. ein.

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